| Hopfen-Information | |||||||||
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Der Hopfen Ursprung und Beginn des Hopfenbaues in Deutschland
ist mit letzter Sicherheit nicht bekannt. In seiner Wildform wurde der
Hopfen jedoch als aromatische Pflanze bei den alten Kulturvölkern
der Babylonier und Ägypter für die Bierbereitung geschätzt.
Urkundlich wurde der Hopfenanbau im Jahre 736 bei Geisenfeld erstmals
erwähnt.
Die Hopfenreben beginnen im April aus dem Wurzelstock auszutreiben. Sie winden sich im Uhrzeigersinn (d.h. rechtsdrehend) an den Aufleitdrähten empor. Sie wachsen im Durchschnitt 10 cm pro Tag unter günstigen Witterungsbedingungen sogar bis zu 35 cm pro Tag bis sie zur Erntezeit (Ende August/Anfang September) eine Höhe von 7 m erreicht haben. Unter den Bierzutaten (Wasser, Malz, Hopfen und Hefe) ist Hopfen das Multitalent und durch nichts zu ersetzen. Seine Bitterstoffe verleihen dem Bier die je nach Sorte dezent bis intensiv ausgeprägte Bittere. Das Hopfenöl gibt ihm die typische Hopfenblume, also den Duft. Hopfen verbessert den Schaum, seine Gerbstoffe klären das Bier. Auch konserviert Hopfen auf natürliche Weise: Im gehopften Bier treten keine krankheitserregenden Keime auf. Bei der Hopfengabe spielt es keine Rolle, ob der Brauer die Hopfendolden als Rohprodukt verwendet, getrocknet, gemahlen und zu Pellets gepresst, oder als Hopfenextrakt: Stets handelt es sich um ein reines Naturprodukt. Da das Hopfenaroma im Lupulin kleine, goldgelbe Kügelchen auf den Innenseiten der Doldenblätter äußerst stark konzentriert ist, reichen verblüffend geringe Hopfengaben, um das Bier zu würzen. Für die Produktion von einem Hektoliter hellem Lagerbier braucht der Brauer rund 100 bis 150 Gramm Hopfen. Die Hopfengabe schwankt allerdings je nach Biersorte erheblich. Das feinbittere Pils benötigt mehr als doppelt so viel Hopfen wie das fruchtaromatische Weiß- bzw. Weizenbier. |
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