Wir forschen Hopfen,…

…weil uns die Rohstoffsicherung der Brauwirtschaft und die Zukunft der Hopfenbaubetriebe in Deutschland am Herzen liegt.

Aktuelles

Wettbewerb Versuchssude

15.12.2020

Liebe Hopfenliebhaber,

am 18.09.2020 haben wir Euch die Möglichkeit gegeben, getrockneten, erntefrischen Hopfen für Eure eigenen Brauvorhaben im Hopfenforschungszentrum Hüll abzuholen. Über die große Resonanz auf dieses Angebot und über die zahlreichen Abholer aus nah und fern haben wir uns sehr gefreut!
Wir hoffen sehr, dass Ihr mit unseren Züchtungen tolle und interessante Ergebnisse erzielen konnten!

Sortenliste 2020 des Internationalen Hopfenbaubüros

14.12.2020

Sortenliste 2020

Die Wissenschaftlich-Technische Kommission (WTK) des Internationalen Hopfenbaubüros (IHB) stellt alljährlich eine Liste aller Hopfensorten zusammen, die weltweit in dem jeweiligen Anbaujahr unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kultiviert wurden.

ACHTUNG! Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Hopfenforschung findet als Video-Konferenz statt

14.10.2020

TWA tagt im Hopfenmuseum

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Infektionszahlen findet die Mitgliederversammlung der GfH am Mittwoch, 21. Oktober 2020 um 14:00 Uhr ausschließlich als Video-Konferenz statt. Die mit der Einladung versandte Tagesordnung wird auf die vereinsrechtlich notwendigen Punkte gestrafft. Der Vorstand trifft sich im Schulungsraum des Hopfenforschungszentrums in Hüll und wird die Versammlung im kleinen Kreis mit den notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln durchführen.

Hopfen zum Staunen

Durchschnittlich wachsen die Hopfenranken jeden Tag um zehn Zentimeter.
Bei günstigen Bedingungen kann das Wachstum sogar 35 cm pro Tag betragen.

Hopfen zum Staunen

1516 – das Jahr des Reinheitsgebots!
Vor dessen Erlass im bayerischen Ingolstadt würzte man das Bier neben Hopfen auch mit eher abenteuerlichen Zutaten wie Binsenkraut, Wurzeln, Ruß oder Spänen.

Hopfen zum Staunen

Auf einem Hektar Hopfen werden, je nach Sorte, 3.600 bis 4.500 Hopfenpflanzen angebaut, die bis zu 50 Jahre im Boden bleiben können.

Hopfen zum Staunen

An einer Rebe bilden sich bis zur Ernte Ende August ca. 5.000 bis 10.000 Dolden.

Hopfen zum Staunen

In den Hopfengärten sind ausschließlich weibliche Hopfenpflanzen zu finden, da sich männliche Pflanzen negativ auf die Bierwürze, den Erntezeitraum und die Verarbeitung in der Brauerei auswirken.

Hopfen zum Staunen

Die Erntemenge einer Hopfenpflanze reicht für 400 Liter Bier. Durchschnittlich werden also für 100 Liter Bier 100g Hopfen benötigt, die meist in Form von Pellets beim Brauen hinzugefügt werden.

Hopfen zum Staunen

Ohne den Einsatz von Hopfenpflückmaschinen würde ein durchschnittlicher Betrieb 120 „Hopfenzupfer“ benötigen, die 13 Hektar Hopfen in 20 Tagen abernten könnten. Vor Einführung der mechanischen Helfer ab den 1950er Jahren kamen bis zu 200.000 „Hopfenzupfer“ u.a. aus dem Bayerischen Wald oder dem Donaumoos in die Hallertau.

Hopfen zum Staunen

2017 gab es im Bundesgebiet 1.132 Hopfenbaubetriebe. Noch vor 20 Jahren waren es mehr als 5.000. Jährlich geben ca. 50 Bauern den Hopfenanbau auf, dafür vergrößern die verbleibenden Landwirte ihren Betrieb auf durchschnittlich 18 Hektar.