Wir forschen Hopfen,…

…weil uns die Rohstoffsicherung der Brauwirtschaft und die Zukunft der Hopfenbaubetriebe in Deutschland am Herzen liegt.

Aktuelles

Personelle Unterstützung für den Pflanzenschutz im Hopfenbau

03.12.2021
Personelle Unterstützung für den Pflanzenschutz im Hopfenbau bei der Regelung des Pflanzenpasses in Hopfen (Citrus Bark Cracking Viroid, Verticillium-Welke)

Angesichts der wachsenden Herausforderungen im Hopfenanbau durch das Citrus Bark Cracking Viroid (CBCVd), sowie der steigenden Anforderungen an die Feldhygiene, wurde am Hopfenforschungszentrum Hüll zum 25.11.2021 Herr Florian Weiß auf eine neu geschaffene Planstelle in der Arbeitsgruppe Pflanzenschutz im Hopfenbau eingestellt.

Tropfbewässerung und Fertigation bei Hopfen

28.04.2021

Die Sicherstellung einer geregelten Wasserversorgung sowie eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung der Hopfenplanze für ein gesundes Wachstum zur Erzielung optimaler Erträge und Qualitäten, gewinnt, angesichts des Klimawandels, an zunehmender Bedeutung.

Mitgliederversammlung 2021 – Pressemeldung

24.03.2021

Mitgliederversammlung der
Gesellschaft für Hopfenforschung e.V.

Wolnzach/Hüll, 24. März 2021 Die Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Hopfenforschung e.V. (GfH) findet jedes Jahr zum Start in die neue Hopfensaison statt. Aufgrund der geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie musste die Versammlung in diesem Jahr virtuell durchgeführt werden.
In enger Kooperation mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft wird am Hopfenforschungszentrum in Hüll praxisnah geforscht und an der Zukunftssicherung des Hopfenbaustandorts Deutschland gearbeitet.

Hopfen zum Staunen

Durchschnittlich wachsen die Hopfenranken jeden Tag um zehn Zentimeter.
Bei günstigen Bedingungen kann das Wachstum sogar 35 cm pro Tag betragen.

Hopfen zum Staunen

1516 – das Jahr des Reinheitsgebots!
Vor dessen Erlass im bayerischen Ingolstadt würzte man das Bier neben Hopfen auch mit eher abenteuerlichen Zutaten wie Binsenkraut, Wurzeln, Ruß oder Spänen.

Hopfen zum Staunen

Auf einem Hektar Hopfen werden, je nach Sorte, 3.600 bis 4.500 Hopfenpflanzen angebaut, die bis zu 50 Jahre im Boden bleiben können.

Hopfen zum Staunen

An einer Rebe bilden sich bis zur Ernte Ende August ca. 5.000 bis 10.000 Dolden.

Hopfen zum Staunen

In den Hopfengärten sind ausschließlich weibliche Hopfenpflanzen zu finden, da sich männliche Pflanzen negativ auf die Bierwürze, den Erntezeitraum und die Verarbeitung in der Brauerei auswirken.

Hopfen zum Staunen

Die Erntemenge einer Hopfenpflanze reicht für 400 Liter Bier. Durchschnittlich werden also für 100 Liter Bier 100g Hopfen benötigt, die meist in Form von Pellets beim Brauen hinzugefügt werden.

Hopfen zum Staunen

Ohne den Einsatz von Hopfenpflückmaschinen würde ein durchschnittlicher Betrieb 120 „Hopfenzupfer“ benötigen, die 13 Hektar Hopfen in 20 Tagen abernten könnten. Vor Einführung der mechanischen Helfer ab den 1950er Jahren kamen bis zu 200.000 „Hopfenzupfer“ u.a. aus dem Bayerischen Wald oder dem Donaumoos in die Hallertau.

Hopfen zum Staunen

2017 gab es im Bundesgebiet 1.132 Hopfenbaubetriebe. Noch vor 20 Jahren waren es mehr als 5.000. Jährlich geben ca. 50 Bauern den Hopfenanbau auf, dafür vergrößern die verbleibenden Landwirte ihren Betrieb auf durchschnittlich 18 Hektar.